Künstler*innen 2016

Andrea Sroke

Malerei

Köpfe und Gesichter

Das Thema Gesichter beschäftigt Andrea Sroke seit Jahren. Manchmal lässt sie sich von realen Gesichtern inspirieren, aber meistens schöpft sie aus dem Inneren. Jeder Kopf spiegelt ihre temporären Gefühle wieder. Es ist die Ähnlichkeit mit der jeweiligen Stimmung, die die Künstlerin fasziniert. Diese Flüchtigkeit hält sie seit Kurzem neben Acryl auch in Aquarellen fest: Sroke beginnt mit einer sparsamen Zeichnung, die teilweise in die Farben eingebettet und von ihnen überlagert wird. Die Freihandzeichnung mit Graphit, Kohle und Ölpastell hat auch hier ihren festen Stellenwert. Konturen werden eingesetzt, um Köpfe vom Bildhintergrund abzugrenzen, mit dem sie durch die gewählte Farbkomposition häufig verschmelzen. In den Gesichtern und im Untergrund werden grafische Spuren und Strukturen hinterlassen. Diese farbliche und gestalterische Angleichung der Figuren an ihren Hintergrund ist bewusst gewählt, um die Ambivalenz von Mensch und Umwelt auszudrücken.

www.andrea-sroke.meinatelier.de 

Kunstwerk in der Edition 2016

Frau mit rotem Haar

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