Künstler*innen 2016

Ji-Yeon Kim

Malerei

Im Vergleich zu bewegten Bildern sind unbewegte Bilder scheinbar wenig reizvoll. Bewegungslose Bilder besitzen aber oft eine subtile Mobilität, die erst bei längerer Betrachtung spürbar wird. Das Objekt im Bild bleibt im Moment das Gleiche und wandelt sich dennoch in unterschiedliche Impressionen. Je nach dem wann und von wem das Objekt betrachtet wird, wirkt es mal froh oder traurig. Das Subjekt bestimmt die Impressionen des Objekts. 

In Ji-Yeon Kims Bildern erscheinen oft Farben und unausgefüllte Räume. Durch sie können Eigenschaften der Materialität spürbar werden und hinterlassen einen Raum, den der Betrachter selbst gestalten kann.

Die Künstlerin wünscht sich, dass inhaltliche Konzeption und Expressionen der Bilder in den Hintergrund treten und sich der Betrachter auf emotionale Feinheiten konzentriert, um spüren können, wie sich ein bewegungsloses Bild bewegt.

Kunstwerk in der Edition 2016

M#1

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